Der Lageplan - Funktion und Wirkung

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Wertermittlungen - Alles zu fairen und realistischen Preisen

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Der Lageplan - Funktion und Wirkung

13 August 2020
 Kategorien: Begutachtungen, Blog


Um ein Gebäude zu errichten, benötigt der Bauherr einen amtlichen Lageplan. Dieser wird von einem vereidigten Sachverständigen wie vom Vermessungsbüro Seitz oder einem Beamten des Bauamtes erstellt. Meistens handelt es sich um einen Bau-Ingenieur, der seine fachlichen Kenntnisse und Erfahrungen nachgewiesen hat. Der Lageplan kann beim Bauamt oder dem Liegenschaftskataster eingesehen werden. Kopien lassen sich kostenpflichtig anfordern.
Der Lageplan enthält eine Vielzahl von Angaben zum Grund- und Boden, der für die Bebauung genutzt werden soll. Um sich einen guten Überblick zu verschaffen, wird der öffentliche Plan im Maßstab 1:200 angefertigt und gibt das amtliche Lage- und Höhezugsystem wieder. Um alle Informationen auszuwerten, besorgt sich der öffentlich bestellte Vermessungs-Ingenieur die Katasterunterlagen der betreffenden Flurstücke. Eine weitere Quelle ist das Grundbuch, in dem das Grundstück und die damit verbundenen Rechte und Pflichten aufgeführt sind. Dazu zählen auch die vermessungstechnischen Angaben der betreffenden Flurstückgrenzen.
Im Plan steht zuerst der Eigentümer mit seinem Namen und seiner Anschrift. Dann folgen die Bezeichnung, Lage und Größe des Grundstücks. Aus technischen Gründen wählt man die Nordausrichtung.
Darüber hinaus werden weitere grundliegende Daten benötigt, die sich direkt auf die Nutzung des Baugrundstücks auswirken. Zu diesen Fragestellungen gehören die vorhandenen Grenzüberbauungen, öffentliche Dienstbarkeiten und Baulasten. In den meisten Fällen muss der Eigentümer einen Abstand zur Grundstücksgrenze von ein bis drei Metern einhalten. Sollte es bereits Bauten auf dem Nachbargrundstück geben, bei denen diese Grenzen ausgesetzt wurden, dann bleiben sie nach allgemeinem Recht bestehen. Die öffentliche Dienstbarkeit erstreckt sich auf Verkehrsflächen, die sich aus baurechtlicher Sicht an das betreffende Grundstück anschließen. Die Gemeinde bestimmt, wie die Nutzung erfolgen darf. Hier spielen Wegerechte eine große Rolle, da der Eigentümer Nachbarn die kostenlose Überquerung seines Grundstücks erlauben muss. Grunddienstbarkeiten können sich deshalb nachteilig auf die Nutzung des Grundstücks auswirken. Deshalb sollte der Käufer vor dem endgültigen Erwerb das Grundbuch oder die Notarverträge einsehen.
Außerdem werden im Plan die Zu- und Abgangsleitungen vermerkt, die für die Fernwärme sowie die Wasserzufuhr benötigt werden. Das Gleiche gilt für die Stromleitungen sowie die Gasversorgung. Auch die Abfallentsorgung wird in die Betrachtungen aufgenommen.
In einigen Gemeinden dürfen laut Lageplan nur Gebäude mit einer zu definierten Dachkonstruktion errichtet werden. Die Vorschriften können sich aber auch auf die Größe und Farbe der verwendeten Ziegel beziehen.
Bei der Errichtung des Baues kommt es auf die gesamte Geschossfläche an. Die Gemeinde legt hier für jedes Grundstück einen bestimmten prozentualen Wert fest, der nicht überschritten werden darf. Über die Geschossflächenzahl wird das Verhältnis zwischen der gesamten Geschossfläche des Gebäudes zur möglichen Bebauung ermittelt. Die Berechnung bezieht jedoch nur Vollgeschosse ein. Wird für ein Grundstück von 2.000 m² eine Geschossflächenzahl von 0,5 bestimmt, dann darf die gesamte Fläche der Vollgeschosse maximal 1.000 m² betragen.